Herzinsuffizienz

Als Herzinsuffizienz bezeichnet man die Unfähigkeit des Herzens, die für den Körper benötigte Blutmenge zu pumpen. Daher auch das Synonym Pumpschwäche.

Wir unterscheiden:
1)akute Herzinsuffizienz , die sich in Stunden bis Tagen entwickelt und durch akute Erkrankungen wie z.B. Entzündungen (Myokarditis, Endokarditis, Lungenembolie, Herzbeutelerguss etc) verursacht wird und fast immer einer Notfalltherapie im spezialisierten Krankenhaus bedarf.

2) chronische Herzinsuffizienz, die sich in Monaten bis Jahren entwickelt und derzeit eine der häufigsten Erkrankungen im höheren Lebensalter geworden ist. Sie wird klinisch in 4 Schweregrade eingeteilt (NYHA I-IV). Häufigste Verursacher sind der ungenügend behandelte Bluthochdruck und die fortgeschrittene koronare Herzkrankheit.

Diese Patientengruppen sehen wir täglich und betreuen sie gerne und intensiv, damit wir den Krankheitsverlauf möglichst lange günstig beeinflussen können

Klinischer Verlauf:
Anfänglich versucht das Herz, die Förderschwäche zu kompensieren (durch Erhöhung der Herzfrequenz, Engstellung der Gefäße, Dickenzunahme der Herzmuskulatur, Größenzunahme des Herzens etc). Dies kann über viele Jahre den Zustand des Patienten stabil halten. Letzlich wird der Kreislauf aber dauerhaft überfordert und es beginnt die Dekompensation mit Atemnot, Wassereinlagerung, allgemeiner Müdigkeit und unerklärlicher Leistungsminderung.

Endphase der schweren Herzinsuffizienz:
Unbehandelt sterben in der Herzinsuffizienz Grad IV 50% der Patienten innerhalb von zwei Jahren!

Ein möglichst früher Behandlungsbeginn kann dem Patienten viele Lebensjahre schenken! Sprechen Sie uns an, wir betreuen Sie gerne und effektiv bereits am Beginn der Erkrankung.

Weitere Informationen zum Thema Herzinsuffizienz finden Sie hier.

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