Blutverdünnungstherapie

Die medikamentöse Therapie von Herzerkrankungen wird von nationalen und internationalen Expertengremien in sog. Leitlinien festgelegt. Dazu gehört bei Krankheiten, die durch eine allgemeine Arteriosklerose bedingt sind auch eine Blutverdünnung, um die spontane Blutgerinnung in den Gefäßen zu verhindern.

1) Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) oder Sklerose der Halsgefäße (Carotiden)  erhalten leitlinienkonform tgl. ASS 100 1×1, eine regelmäßige Laborkontrolle ist nicht nötig.

2) Patienten mit KHK und Stentimplantation erhalten zur Verhinderung einer Stentthrombose Clopidogrel 75 1×1 (oder eine verwandte Substanz) für maximal 12 Mon, zusätzlich ASS 100 1×1 (lebenslang), eine regelmäßige Laborkontrolle ist nicht nötig.

3) Patienten mit Vorhofflimmern müssen eine strengere Blutverdünnung meist mit Marcumar durchführen unter regelmäßiger Laborkontrolle der Blutgerinnungswerte (Quick bzw. INR)

Bitte beachten Sie:
Medizinisches Wissen ist stets im Fluß! In der jüngeren Vergangenheit haben sich teilweise neue Entwicklungen im Bereich der medikamentösen Blutgerinnungsbeeinflussung ergeben, die o.g. Ausführungen erneut modifizieren.

Bitte besprechen Sie Ihre persönliche Situation mit Ihrem persönlichen Kardiologen, damit Ihre individuelle Therapie zu Ihrem Wohle entschieden werden kann.

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